Ideenstern Rieden, Familie Angenvoort

Ort
Rieden-Hausen

Bauherr
Familie Angenvoort

Projektleitung
Dipl. Ing. (FH) Architekt und Stadtplaner Edmund Haas

Mitarbeiter
Theresa Dittmann, Andrea Weber

Fotos
Ralf Kuhn

Auszeichnungen
MainPost „4 Wände“

Listentext Denkmalliste:

(D-6-79-143-42) Hofanlage; ehem. Gasthof, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, bez. 1819; Tor- bzw. Saalbau, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, sowie Hoftor und separater Pforte, bez. 1833; Wirtshausschild, frühes 19. Jh.; Nebengebäude.

Nachdem in den 1960 er Jahren der Wirtshausbetrieb eingestellt wurde, diente das Gebäude überwiegend als Wohnhaus. Es wurde jedoch nie wieder voll genutzt.

Nun wurde das Anwesen reaktiviert. Ein ganzheitliches Konzept vereint Wohnen, Arbeiten, Tagen und Feiern.

Geplant sind insgesamt drei Wohneinheiten. Eine von ihnen barrierearm im Erdgeschoss, eine Wohnung erstreckt sich über zwei Stockwerke und die Dritte befindet sich im Dachgeschoss des Wohnhauses.

Der Saal wird zu Tagungsräumen umgebaut. Durch den Anbau eines außenliegenden Aufzuges kann dieser barrierefrei erschlossen werden. Auf diese Weise ist der Saal integrativ für menschen mit Beeinträchtigung voll nutzbar. Als Verwaltungs- und Büroräume stehen Räume im Obergeschoss des Wohnhauses zur Verfügung.

Der Umbau des Anwesens erfolgte in mehreren Bauabschnitten. Zuerst wurde das Dach erneuert und gedämmt. Im zweiten Bauabschnitt erfolgte die Sanierung des Erd- und Obergeschoss, anschließend folgte eine ganzheitliche Fassadensanierung der drei Bauteile. Als letzten Schritt wurde das Obergeschoss des Wohnhauses zu Wohnräumen umgebaut.